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Lustige Gute Nacht Geschichten für Erwachsene

Lustige Geschichten lustige Kurzgeschichten

Lustige Gute Nacht Geschichten für Erwachsene

Ich habe keine Ahnung, wie das bei dir so ist, aber in meinem Kopf herrscht meistens Chaos. Nix mit Genie und Wahnsinn. Einfach nur Wahnsinn! 😆

Und damit dieser Wahnsinn heraus kann, hämmere ich wie wild Buchstaben und Wörter in meine Tastatur. Das Ergebnis? Gute Nacht Geschichten zum Lachen – für Erwachsene!

Brandneu sind drei Geschichten entstanden, die du unbedingt lesen musst! Ich weiß wirklich nicht, ob du danach einschlafen kannst oder ob dich ein breites Grinsen davon abhält. Finde es am besten gleich jetzt heraus. 😉 

Lustige Gute Nacht Geschichten für Erwachsene - Teil 1

"Angst-Ei"

Lesedauer: 8 Minuten

Lesermeinung: “Beim Gedanken an Kevin und Anneliese habe ich mich beim Lachen beinahe verschluckt. Sooo cool!”

Hinweis zur Geschichte: Das, was ich dir in meiner lustigen Gute Nacht Geschichte “Angst-Ei” beschrieben habe, geschah wirklich. Naja, zumindest zu einem großen Teil. 😉 

Lustige Gute Nacht Geschichten für Erwachsene - Teil 2

"Talentlose Zeiten stehen mir bevor"

Lesedauer: 7 Minuten

Lesermeinung: “Haha, das kommt mir so bekannt vor.”

Hinweis zur Geschichte: Gibt es in deinem Leben eine Sache, die du überhaupt nicht kannst? Ich meine so richtig nicht? Auf hohem Niveau nicht? Ich sag mal so viel…Ich kann eine Sache wirklich so richtig überhaupt nicht. Welche das ist, erzähle ich dir in meiner lustigen Gute Nacht Geschichte “Talentlose Zeiten stehen mir bevor”

Lustige Gute Nacht Geschichten für Erwachsene - Teil 3

"Die gemeine Tulpen-Krise"

Lesedauer: 8 Minuten

Lesermeinung: “Dein armes Kind. Der Fuchs. 😆”

Hinweis zur Geschichte: Hat dein Kind dir schon einmal Blumen geschenkt? Und hast du hinterfragt, woher es die Blumen hat? Kleiner Tipp: Das solltest du tun! 😆 Warum? Das erzähle ich dir in meiner lustigen Gute Nacht Geschichte “Die gemeine Tulpen-Krise”.

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Meistens spielt das Leben vor allem eins: verrückt. Und das Kuriose daran ist, dass wir es uns selbst unnötig schwer machen. Jede Mutter kennt dieses Phänomen. Das Kind pupst und wir begeben uns sofort auf Spurensuche. Im blödesten Fall braucht Selina schließlich einen neuen Schlübber, weil das aktuelle Modell möglicherweise eine Schleifspur oder gar Schlimmeres offenbart. Dabei ist das Mädel bereits zehn Jahre alt und kann eigene Entscheidungen treffen. Selina selbst schert sich einen feuchten Furz darum. Sie zieht sich lieber die neusten YouTube-Videos rein.

Ebenso interessiert es den kleinen, fünfjährigen Moritz Herbert Michael, für dessen Namenssuche wir bereit waren, gut und gern drei Wochen unseres jämmerlichen Lebens zu verschwenden, nicht im Geringsten, ob er den Popel nun essen darf oder nicht. Wir hingegen meckern und motzen: „Nein! Iss das nicht!“ Doch wir sind nicht schnell genug, weil Moritz Herbert Michael den Rollpopel …

… bereits mit munterer Miene genossen hat, während wir noch dessen Vornamen in die richtige Reihenfolge bringen mussten.

Genau diese Ungechilltheit brachte Simone, Michaela, Regina, Samantha und mich am ersten Schultag unserer Kinder in der neuen Schule auf eine geniale Idee: Wir brauchten eine WhatsApp-Gruppe, in der wir uns über die Schule und vor allem über unsere Kinder austauschen konnten. Soweit so gut. Blitzschnell erstellte Simone also die „Neue Schule“-Gruppe.

Keine drei Stunden später, in meiner Mittagspause, schaute ich auf mein Smartphone und verspürte schlagartig Atemaussetzer. 32 neue Nachrichten. Eine von Gerda aus der Nachbarwohnung, die ich für den Moment ignorierte, die anderen 31 von „Neue Schule“. Herzrasen! Rote Pusteln im Gesicht! Schweiß auf der Stirn!

Ich atmete kurz durch und las die gesammelten Werke. Nachdem ich auf die Fragen „Versteht ihr den neuen Stundenplan?“, „Wann ist denn morgen Schulbeginn?“, „Müssen die Kinder morgen das Hausaufgabenheft mitbringen?“ kurz und knapp mit „Nein. Ich glaube, um sieben Uhr. Ja klar“, antwortete, trafen bereits zwei Gegenfragen ein. Unglaublich. Nach weiteren zehn Fragen und Antworten beendete ich meine Mittagspause mit der Erkenntnis, dass ich ziemlich schnell genau so schlank wie Heidi Klum sein würde, wenn wir dieses tägliche Pensum dauerhaft beibehielten, denn zum Essen kam ich nicht. Ich überflog daher den Rest und kommentierte lediglich die Nachricht „Bin heute Abend gegen neunzehn Uhr bei dir. Trage deine Lieblingsdessous,“ mit der Gegenfrage: „Samantha, wieso trägst du die Unterwäsche deines Mannes? ;-)“ Somit hätten wir auch geklärt, was Samantha in ihrer Freizeit macht und vier Muttis bekommen diese Bilder mit Sicherheit für die nächsten dreizehn Jahre nicht mehr aus dem Kopf…

… Am Abend, als ich endlich zur Ruhe kommen wollte, erblickte ich das nächste Gruppen-Chaos auf meinem Telefon. 123 neue Nachrichten aus der „Therapie-Gruppe“ und eine weitere wurde gerade getippt. „Timo hat den Jochen gehauen“, „Larissa hat ihren Schulranzen im Klassenraum vergessen“, „Versteht ihr den neuen Stundenplan?“, „Der neue Lehrer ist ganz nett oder?“, „Wann beginnt denn nun morgen die Schule?“ „Brauchen die morgen die Sportsachen?“ „Der Jochen hat den Timo vorher gekratzt. Morgen kläre ich das mit dem Jochen mal von Mutter zu Arschlochkind“.

Ich amüsierte mich eine ganze Weile über diesen Schwachsinn, den wir Muttis fabrizieren. Nicht eins dieser Probleme war für unsere Kinder wirklich gravierend, aber uns Glucken raubte es die letzten Nerven. Deshalb kommentierte ich mit einem Daumen-Hoch-Emojy für das Arschlochkind Jochen und einem „Mh“ und änderte den Namen der Gruppe in „Mutti-Panik“. Dies schien mir einfach treffender.

Ein Poltern im Hausflur holte mich aus meiner WhatsApp Welt. Ich öffnete die Tür. Meine Nachbarin Gerda wurde in einem Sarg abtransportiert. Verzweifelt öffnete ich ihre Nachricht vom Mittag: „Hilfe! Nussallergie!“

Jetzt bist du dran

Schiebst du auch Mutti-Panik? Schreib mir doch mal in die Kommentare. 😊

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